Außerdem informiert er auch den Kunden, was der ambulante Dienst leisten kann. Zum Beispiel Frau A., deren Vater zusehends schlechter alleine zurecht kommt und bei dem kürzlich Diabetes festgestellt wurde. Frau A., berufstätig und alleinerziehend, ist nicht in der Lage, sich ganztags um ihren Vater zu kümmern. Der Pflegedienstleiter hält Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, der eine tägliche Blutzuckerkontrolle sowie Insulininjektionen verordnet. Danach erstellt der Pflegedienstleiter einen entsprechenden Versorgungsplan. Ein Mitarbeiter wird zweimal täglich Sorge dafür tragen, dass der Blutzucker kontrolliert und Insulin gespritzt wird. Außerdem empfiehlt sich ein mobiler Menüdienst, der die entsprechende Diabetikerkost liefert. Bei allen behandlungspflegerischen Einsätzen wird Herr A. gebeten, auf eine Lebensweise zu achten, die diesen Umständen angemessen ist. Weiterhin vereinbart der Pflegedienstleiter mit Frau A. einen regelmäßigen Austausch zwischen Arzt, Angehörigen und Pflegepersonal.
Auch bei Frau M. ist die tägliche Versorgung durch einen professionellen Pflegedienst notwendig. Sie lebt seit fast 20 Jahren in ihrer Wohnung - und möchte hier auch bleiben. Sie sieht nicht mehr so gut, braucht eine Gehhilfe und das Anziehen morgens kann eineinhalb Stunden dauern. Ihre Medikamente zur Blutdrucksenkung müssen regelmäßig eingenommen werden. Manchmal vergisst sie die Einnahme.
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